Kennst du einen Traum, den du noch nicht gelebt,
Der wie der Zauber eines Märchens ein Kinderherz erhebt,
Über alles das, was grad’ noch so leidvoll war,
Über alles das, was mit ihm und nicht mit ihm geschah ?

Ein Traum wie ein Flug aus geschundener Haut,
In dem man von hoch oben seine Welt anschaut.
Wie aus einem Reich der Liebe, einem tröstenden Land,
Mit dem dich schon so oft tiefe Sehnsucht verband.

Es kommt die Zeit, da werde ich mit den Kranichen zieh’n,
Über endlose Wälder, Meere und Seen,
Werde hinter mir lassen das Eis und den Schnee,
Und schon morgen, schon morgen, schon morgen,
die wärmende Sonne seh’n.

Vielleicht find’ ich unter ihr, in einer einsamen Bucht,
Das was ich seit Jahr und Tagen gesucht,
Das was scheinbar nur in einer anderen Welt
Gefunden werden kann, alle Versprechen auch hält.

In der weise Männer einer längst vergangenen Zeit,
Für die der Tag gekommen, die nun zu dem Schritt bereit,
Dabei alle ihre Nöte in ein altes Holz gekerbt,
Sie mit Zeichen der Freiheit ummalt und gefärbt.

Mit dem Pulver weißer Asche und mit dem aus schwarzem Russ,
Als Zeichen der Erlösung und als letzten Gruß,
Es dem Feuer anvertrau’n mit all dem was sie beschwert,
Bis es als Rauch aufsteigt und in den Flammen sich verzehrt.

Es kommt die Zeit, da werde ich mit den Kranichen zieh’n,
Über endlose Wälder, Meere und Seen,
Werde hinter mir lassen das Eis und den Schnee,
Und schon morgen, schon morgen, schon morgen,
die wärmende Sonne seh’n.

So streif’ auch ich den Mantel aus verfilzter, nasser Wolle ab,
Der mir so schwer wie Blei auf meinen Schultern lag,
Der mich beugend schon so oft, in die Knie zwang.
Mich drohte zu erdrücken, was ihm jedoch nie gelang.

Ich leg’ ihn in die Glut mit der alten Angst, die an ihm hängt.
Seh’, wie das aufgeqoull’ne Tuch endlich Feuer fängt.
Im hellen Schein der Flammen hab’ ich es geseh’n,
Werd’ morgen schon erlöst von alter Not nach Hause geh’n.

Bin befreit von dem, was ich lang genug getragen hab’.                           
Was nie mein’s gewesen und mir keine wahre Freiheit gab.
Lass’ es zurück an einem ander’n Ort in einer and’ren Zeit.
Spür’ an diesem Ende Anfang, bin für den neuen Weg bereit.

Es kommt die Zeit, da werde ich mit den Kranichen zieh’n,
Über endlose Wälder, Meere und Seen,
Werde hinter mir lassen das Eis und den Schnee,
Und schon morgen, schon morgen, schon morgen,
die wärmende Sonne seh’n.

Es kommt die Zeit, da werde ich meine Namen versteh’n,
Wissend warum es so war, erkennen und seh’n,
Daß das, was ich seit Jahren bis heut’ gesucht hab’,
Es schon gestern, schon gestern, schon in meinem ganzen Leben gab.

Es kommt die Zeit, da werde ich mit den Kranichen zieh’n,
Über endlose Wälder, Meere und Seen,
Werde hinter mir lassen das Eis und den Schnee,
Und schon morgen, schon morgen, schon morgen,
die wärmende Sonne seh’n.




Text, Musik, Instrumente, Arrangement, Gesang: Frank Breburda
Aufgenommen im Tonstudio Katharco
Foto: © Wayne Ludeman - Fotolia
© Frank Breburda







Mit den Kranichen zieh’n
Es kommt die Zeit

Als Mini Compactdisc, abspielbar auf allen CD-Playern,
oder im mp3-Format erhältlich.

1 Titel - Spielzeit 07:13






Titel als mp3: 1,-- €
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Mit den Kranichen zieh’n
Es kommt die Zeit

Wie kann es weiter gehen, wenn uns das Gefühl bestimmt, das es nicht weiter zu gehen scheint ? Wer und was kann uns helfen, den Kreis zu durchbrechen, wenn es keine Möglichkeit mehr gibt unser Wissen zu nutzen. Wenn man sich durch Emotionen fremdbestimmt fühlt, die nur an Vergangenes gebunden scheinen. Seit Urzeiten versuchen Menschen Ordnung im Inneren zu schaffen, um Belegendes, und Einengendes abzulegen und hinter sich zu lassen. Schamanische Rituale entwickelten sich durch die Jahrhunderte zu metaphorischen Bildern, die in den unterschiedlichsten Therapien heutiger Zeit angewandt werden, um Türen zu öffnen, hinter denen neue friedvolle Räume betreten werden können. Achten auch wir darauf, wie die Kraniche, die um notwendige Veränderung wissen, wenn sie gen Süden in die Wärme ziehen, was uns wirklich dienlich ist. Suchen auch wir stetig unsere fördernden Bezüge für eine gesunde, erfolgreiche Existenz, die nirgendwo so dringlich sind, wie in unserer Zeit und in unserem Leben.

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