NACHTMAHR

Gibt es Menschen, die nur eine Gemütsstimmung kennen ? Bei denen es emotional nur linear verläuft ? Oder ist es stimmungsmäßig in uns doch wie bei den Gezeiten, die sich bedingen und nur zusammen ein Ganzes bilden ? Auch Rückzug und Aufbruch, Überschwang und Melancholie, Hoffnung und Sorge fügen sich, mit all ihren Zwischentönen, zu unserer einen Gefühlswelt.

AM ENDE DES WEGES

Irgendwann kann man dem Gedanken an die Endlichkeit des Lebens nicht mehr ausweichen. Er drängt sich auch mir ungerufen, immer wieder bei den unterschiedlichsten Eindrücken, Erlebnissen und Empfindungen in den Vordergrund. Einer der angenehmen Nebeneffekte, bei der Auseinandersetzung mit der Endlichkeit ist für mich, ich erkenne mein Leben als etwas noch Wertvolleres, als ich es bisher bereits tat.

ELSA MARIE

Dieses Lied habe ich für meine Enkelin ELSA MARIE geschrieben. Es stellt sich bei mir immer wieder ein beglückendes Gefühl ein, wenn ich an sie denke und ihr begegne. Es ist ebenso eine grosse Freude zu wissen, dass sie von liebevollsten Menschen umgeben ist, die sie durch ihr Leben begleiten werden. Schön, dass du da bist, meine kleine Elsa Marie.

DIE LETZTE SONNE

Jede Farbe wird verblassen, jeder Klang verklingen, jeder Duft verfliegen, jedes Leben wird vergehen. Mag es sein, dass wir vieles von unseren vergangenen Nöten und zukünftigen Sorgen entlassen können, wenn wir aus dem Wissen, von zeitlicher Begrenzung wieder den Moment erforschend, neugierig gestalten ? Auch wenn wir immer wieder neu verloren gehen, werden wir immer wieder neue Dinge finden.

HAUS AM SEE

Eine Zeit in Stille und Ruhe kann mit dazu beitragen, dass ich die bewegte und betriebsame Welt wieder wahrnehme, so wie sie scheint zu sein, und wie sie wirklich ist. Um mich danach in ihr wieder klarer neu verorten zu können. Ebenso, wie Pausen zwischen den Noten eines Musikstücks, bedingen sich im Leben auch Stille und Lebendigkeit. Erst in gemeinsamer Fügung verschmelzen sie zu einem gelungenen, vollständigen Werk.

ENDLOSES GLÜCK

Nicht mehr bleiben können. Ausbrechen. Alles hinter sich lassen. Dem Alltag entfliehen. Nur noch weit weg. Ans Meer. Der weiten See Sorgen, Enttäuschungen und Verletzungen anvertrauen. Nur noch Freiheit. Spüren, hören, schmecken, riechen. Beruhigen. Besinnen. Befrieden. Dann. Freudig beseelt, mit erfrischtem Geist und erwachtem Herzen, das Neue im Alten wieder entdecken. Ich komme zurück. Zu mir. Nach Hause.

THE SIGN OF THE RAINBOW

Einer der wenigen Titel, die ich in englischer Sprache verfasst habe. Auch wenn ich die englischen Lieder nicht mehr bei meinen Auftritten singe, möchte ich zumindest dieses Lied hier erklingen lassen. Hoffnung ist in unserer heutigen überreizten und teils irritierenden Zet wieder ein unerlässlicher Mut machender Begleiter geworden. So kann aus Zweifel, Verzagtheit und Resignation immer wieder ein “Trotzdem” entstehen.

ZEPHYR

“Zephyr” ist mit Sicherheit nicht repertoirtypisch. Das Lied gehört doch eher zu meinen musikalischen “Ausreissern”. Entstanden ist dieses erlebte “SeeMannsFrauLied” während eines bewegenden Segeltörns in der schönen dänischen Südsee mit lieben Menschen, die mit mir auch die Freude am Fotografieren teilen. So kann es gehen, wenn einen durch spontan Erlebtes die Muse küsst. Das sind für mich immer wahre Glücksmomente und helle Sternstunden. “Ho, ho, hi !”

NORWEGEN

Entlang der Südwestküste Norwegens führte mich der Weg durch einzigartige Landschaften. Ich unternahm einen Segeltörn auf dem Zweimaster „Zephyr“ zwischen den Schären und weit in die imposanten Fjorde Norwegens hinein. Abschließend ging die Reise durch das weite, malerische, teils unberührte Hinterland mit seinen atemberaubenden Gefilden und märchenhaften Stimmungen. Unterlegt habe ich diese kleine Auswahl an Bildern von diesem Abenteuer mit einem Musiktitel aus meinem gleichnamigem Album „Am Ende eines Tages“